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Buchtipp November 2017

Benjamin Lebert: Die Dunkelheit zwischen den Sternen : Roman

Frankfurt am Main: Verlag S. FISCHER 2017

Die Dunkelheit zwischen den SternenBenjamin Leberts erster Roman „Crazy“ erschien 1999 und wurde in 33 Sprachen übersetzt und verfilmt. Fünf weitere Romane folgten. Für seinen aktuellen Roman verbrachte er Zeit in einem Kinderheim in Nepal und erzählt von den dort lebenden Kindern und deren Schicksalsschlägen in den letzten neun Tagen vor dem großen Erdbeben in Kathmandu im April 2015.

Die drei Protagonisten,  der 15-jährige Achanda, der 10-jährige Tarun und die 14-jährige Shakti leben im Recovery Home, einem Kinderheim für Obdachlose. Housemother Sarana und die aus Europa stammenden Nele-Sister und Brother kümmern sich liebevoll um die vielen verletzten Kinderseelen.

Achanda wurde von seinen Eltern verkauft und musste als Putzjunge schwer arbeiten. Er träumt von einem Motorrad… damit möchte er mit Shatki in die Freiheit fahren. Tarun möchte das Mädchen Kalpana befreien. Er wünscht sich, dass sich ein göttliches Auge öffnet und Flammen hervorkommen, damit die Schmerzen verbrennen. Auch Shatki wurde als Kind verkauft und musste sexuelle Übergriffe ertragen. Sie träumt von einem Mann, dessen Augen in tiefem Blau schimmern. Der Betreuer Brother gefällt ihr sehr.

Der Autor lässt abwechselnd die drei Heranwachsenden zu Wort kommen. Sie erzählen von Träumen, Ängsten, Erlebnissen und Gewalt, die sie ertragen mussten. Noch ahnt niemand etwas von der drohenden Katastrophe. Neun Tage laufen als Countdown. Dieser zählt herunter bis zu dem Tag der schlimmen Naturkatastrophe. Die beiden Erdbeben mit Stärke 7,8 und 7,2 erschütterten Nepal ohne Vorwarnung. Fast 9000 Tote und über 20.000 verletzte Menschen forderten die Erdbeben und die Zerstörung war von tragischer Dimension.

Benjamin Lebert kehrte kurz vor der Katastrophe nach Hamburg zurück. Er widmet seinen Roman den Kindern, welche er in Nepal kennenlernen durfte. Zum Glück überlebten alle dieses große Unglück. Doch Kathleen Kriemann, eine junge Frau, die Benjamin Lebert in Hamburg kennenlernte, hatte leider kein Glück. Sie starb in den Bergen von Nepal.

Buchtipps der vergangenen Monate:

  • Oktober 2017: Kent Haruf: Unsere Seelen bei Nacht
  • September 2017: Dirk Kurbjuweit: Die Freiheit der Emma Herwegh
  • August 2017: Francoise Frenkel: Nichts, um sein Haupt zu betten
  • Juli 2017: Claudia Pineiro: Ein wenig Glück
  • Juni 2017: Petina Gappah: Die Farben des Nachtfalters
  • Mai 2017: Peter Prange: Unsere wunderbaren Jahre
  • April 2017: Renate Ahrens: Das gerettete Kind
  • März 2017: Marilynne Robinson: Gilead
  • Februar 2017: Isadora Duncan: I've only danced my life
  • Januar 2017: Sarit Yishai-Levi: Die Schönheitskönigin von Jerusalem

 

  • Dezember 2016. Brigitte Glaser: Bühlerhöhe
  • November 2016: Celeste Ng: Was ich euch nicht erzählte
  • Oktober 2016: Lars Mytting: Die Birken wissen`s noch
  • September 2016: Alexander Maksik: Die Gestrandete
  • August 2016: Naomi Wood: Als Hemingway mich liebte
  • Juli 2016: David Foenkinos: Charlotte
  • Juni 2016: Katharina Winkler: Blauschmuck
  • Mai 2016: Per J. Andersson: Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden
  • April 2016: Isabel Bogdan: Der Pfau
  • März 2016: Sabine Rennefanz: Die Mutter meiner Mutter
  • Februar 2016: Alina Bronsky: Baba Dunjas letzte Liebe
  • Januar 2016: Claire Hajaj: Ismaels Orangen

 

  • Dezember 2015: Verena Boos: Blutorangen
  • November 2015: André Herzberg: Alle Nähe fern
  • Oktober 2015: Frances Itani: Requiem
  • September 2015: Harper Lee: Gehe hin, stelle einen Wächter Harper Lee: Wer die Nachtigall stört
  • August 2015: Catherine Chanter: Die Quelle
  • Juli 2015: Michael Köhlmeier: Zwei Herren am Strand
  • Juni 2015: Stephanie Bart: Deutscher Meister
  • Mai 2015: Donna Tartt: Der Distelfink
  • April 2015: Charles Lewinsky: Kastelau
  • März 2015: Ulla-Lena Lindberg: Eis
  • Februar 2015: Hans Meyer zu Düttingdorf: Das Bandoneon
  • Januar 2015: Anna Funder: Alles was ich bin

Lesestart

            

(Vor-) Lesespaß für die Kleinsten

 

Das Projekt „Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen“ möchte Eltern und Großeltern wieder vermehrt zum Vorlesen bewegen. Für dieses Vorhaben ist die Stadtbücherei, mit ihrem Schatz an Büchern, genau der richtige Ort!

 

Ab sofort können alle 3-jährigen Kinder und ihre Eltern ein kostenloses Lesestart-Set bei uns in der Bibliothek erhalten.

Weitere Informationen finden Sie unter www.lesestart.de

 

Bundesgesetzblatt Teil I

Fundstellennachweis A mit den maßgeblichen Gliederungsnummern

Der seit 1952 jährlich vom Bundesministerium der Justiz herausgegebene Fundstellennachweis A [...] ist seit 2012 nicht mehr in gedruckter Fassung erhältlich und steht jetzt auf der Internetseite der Bundesanzeiger Verlag GmbH (http://www.bundesgesetzblatt.de) über den kostenlosen Bürgerzugang im PDF-Format zur Verfügung.

(Quelle: Bundesgesetzblatt Teil I, 2014 Nr. 1)

 

 

(Bildquelle: Thorben Wengert / pixelio.de)

Animationsfilm "Bibliotheksangebote für Alle"

Ein Animationsfilm (ohne Sprache)

Die dbv-Kommission Interkulturelle Bibliotheksarbeit stellt einen Animationsfilm ohne Sprache zur Verfügung. Im Film zeigen Figuren, wie ein Bibliotheksbesuch ablaufen kann, wie eine Bibliothek aussieht und welche Möglichkeiten sich für die Nutzung anbieten. Die Form „ohne Sprache“ wurde von der Kommission bevorzugt, damit der Animationsfilm auch ohne Deutschkenntnisse verständlich ist.

Viel Spaß beim Anschauen!                           (www.bibliotheksverband.de)

Bibliotheksangebote für alle

Digital-Kompass für Senioren

Über 10 Millionen Bundesbürger im Rentenalter nutzen täglich das Internet. Viele geben ihr Wissen gern an andere weiter. Um sie in ihrem Engagement zu unterstützen haben die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisation (BAGSO) und der Verein Deutschland sicher im Netz (DsiN) den Digital-Kompass (www.digital-kompass.de) erstellt. Auf dieser Plattform finden Nutzer Lehrmaterialien und praktische Hinweise für ihre Schulungen und Beratungen älterer Menschen sowie für den Informationsaustausch zwischen Gleichgesinnten.

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